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Digitalisierung in Deutschlands Kommunen 2026: Datenbericht

Warum Investitionen allein nicht reichen: 1.296 Bürgermeister:innen zum Stand der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland.

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Alle sind sich einig, trotzdem stockt der Fortschritt

Regulatorische Hürden werden nach wie vor am häufigsten als Hindernis genannt, gefolgt von fehlender Finanzierung und Fachkräftemangel. 70 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD die richtigen Rahmenbedingungen für die Verwaltungsdigitalisierung noch nicht geschaffen hat.

Die Kommunen tun das Richtige: Sie investieren, führen neue Tools ein und öffnen sich für Künstliche Intelligenz. Dass der Digitalisierungsgrad trotzdem auf der Stelle tritt, zeigt, dass Geld und Technik allein nicht ausreichen. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen, damit aus Investitionen auch spürbarer Fortschritt für Bürger:innen entsteht.

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Michael Hollauf

Gründer & CPO, Meister

Hindernisse für die Digitalisierung: Vorschriften, Budget und Fachkräfte

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sehen regulatorische Hindernisse als eine der größten Herausforderungen.

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schätzen fehlende Finanzierung als eines der größten Hindernisse ein.

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mangelt es an Fachpersonal für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten.

Höheres Budget zeigt wenig Effekt

Knapp die Hälfte der Kommunen (48 %) verfügt heute über ein höheres Digitalisierungsbudget als vor drei Jahren, und 78 Prozent haben bereits neue Software eingeführt. Trotzdem bleibt der selbst eingeschätzte Digitalisierungsgrad unverändert. Geld und Technik allein schließen die Lücke nicht.

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geben an, dass das Budget für die Digitalisierung in der Verwaltung in den vergangenen drei Jahren gestiegen ist. Nur 12 % haben heute weniger Budget zur Verfügung.

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bewerten den Digitalisierungsgrad ihrer eigenen Verwaltung trotz steigender Budgets als „gut“ oder „sehr gut“, unverändert gegenüber 2025.

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sind der Ansicht, dass Budgetbeschränkungen das Risiko eines Cyberangriffs auf ihre Stadt bzw. Gemeinde erhöhen.

Digitale Tools als Hebel zur Verwaltungsmodernisierung

84 Prozent der Befragten halten digitale Tools für wirksam, um die Effizienz zu steigern und die Arbeitsbelastung zu reduzieren. Angekommen in der Praxis sind sie dennoch nicht überall: Gerade einmal 25 Prozent setzen Aufgaben- und Projektmanagement-Tools tatsächlich ein.

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halten digitale Tools, für (sehr) geeignet, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.

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setzen digitale Tools vor allem zur Optimierung der Zusammenarbeit ein, aber auch zur Automatisierung von Prozessen.

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haben in den letzten drei Jahren mehr als eine neue Softwarelösung eingeführt.

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geben an, dass hohe Kosten die größte Herausforderung bei der Einführung von Software sind.

Technologie vor Regulierung

KI ist in der öffentlichen Verwaltung längst Realität: 52 Prozent nutzen sie bereits oder erproben entsprechende Anwendungen. Von jenen, die noch nicht so weit sind, planen 68 Prozent, in den nächsten zwei Jahren einzusteigen. Verbindliche Richtlinien haben jedoch nur 19 Prozent der Kommunen, ein Rückstand, der mit wachsendem KI-Einsatz zunehmend ins Gewicht fällt.

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der Kommunen, die KI noch nicht produktiv nutzen, planen die Einführung in den nächsten zwei Jahren. Der Anteil derer, die keine Einführung vorsehen, beträgt 24 %. (Basis: n=1.026)

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der Kommunen, die KI einführen planen, wollen sie zunächst für die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten nutzen, 55 % für die Kommunikation mit Bürger:innen.

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verfügen über verbindliche Richtlinien für den KI-Einsatz, obwohl eine Mehrheit der Verwaltungen KI bereits nutzt oder erprobt.

Die größten Chancen sehen die Befragten in Effizienz- und Zeitgewinnen (76 %) sowie in der schnelleren Bearbeitung von Bürgeranliegen (65 %). Auf der Risikoseite dominieren die Abhängigkeit von externen Anbietern (58 %) und die Datenschutzbedenken (57 %). 88 Prozent messen einem Serverstandort in Deutschland oder in der EU eine hohe Bedeutung zu.

Fazit

Ja zur Digitalisierung. Aber mit der richtigen Grundlage.

Das Engagement ist da, die Investitionen auch. Was 2026 fehlt, ist der entscheidende Schritt vom Vorhaben zum Fortschritt. Der gelingt nicht allein durch Geld und Technologie, sondern durch klare Voraussetzungen, durchdachte KI-Governance und Partner, auf die sich Kommunen verlassen können. Wer Digitalisierung nachhaltig gestalten will, braucht keine Einheitslösung, sondern eine Strategie, die zur eigenen Ausgangslage passt.

Tipp

Digitalisierung gelingt auch ohne Großprojekt. Die Expert:innen von MeisterTask helfen Ihnen, eine Strategie zu entwickeln, die zu Ihrer Kommune passt, ohne Ihr Budget zu sprengen oder Ihr Team zu überfordern. Starten Sie klein, mit einer Abteilung oder einem Projekt, und wachsen Sie in Ihrem eigenen Tempo. Erfahren Sie mehr über unsere Services als Digitalisierungspartner.

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Alle Ergebnisse im Detail finden Sie in unserem ausführlichen Bericht, der auf einer repräsentativen bundesweiten Befragung von 1.296 Bürgermeister:innen basiert, durchgeführt zwischen dem 20. Mai und dem 12. Juni 2026.

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